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Bauernkriegs-Literatur


Rezensionen




Peter Blickle: Der Bauernjörg. Feldherr im Bauernkrieg. Georg Truchsess von Waldburg 1488 -1531. C. H. Beck, München 2015


Auch wenn es größtenteils nicht unsere Region betrifft, ein sehr wichtiges Buch für unsere Region. Der Bauernjörg, der als Feldherr die Schlacht im Bauernkrieg auf dem Turmberg bei Königshofen geschlagen hat, gewonnen hat, die tauberfränkischen Hoffnungen auf Reformation und christliche Gemeinschaft zerschlug, steht im Mittelpunkt der Betrachtungen von Peter Blickle. Das eröffnet viele neue Perspektiven auf den Zug des bündischen Heeres nach Franken, besonders auf den Hauptmann dieses Heeres, Georg Truchsess von Waldburg.


In historischer Parallelität soll dieses Werk über den Feldherrn aus Oberschwaben beachtet werden, wie Baumanns Aktensammlung zum Oberschwäbischen Bauernkrieg, in der wichtigste Augenzeugenberichte über die Schlacht von Königshofen niedergelegt sind, aber in Franken völlig unbeachtet blieben. Bis der Traum-a-Land e. V. mit seiner Veröffentlichung zur Bauernkriegsschlacht auf dem Turmberg 1997 diese für die fränkische Sicht wiedergewinnen und damit für den Nachvollzug der Schlacht nutzbar machen konnte. Blickle weist in einer Fußnote auf die Webseite www.traumaland.de hin, auf der diese Quellen und Augenzeugen sowie die ausführlichen Interpretationen lesbar sind. Blicke weist besonders auf die topographischen Kenntnisse hin, die auf der Traumaland-Webseite geboten werden. Das hindert ihn leider nicht, Königshofen bzw. den Ort der Bauernkriegsschlacht vom 2. Juni 1525 zweimal an den Main zu verlegen.


Umso genauer und detailreicher geht Blickle für die Landschaft Oberschwaben vor, so dass solche kleine Fehlerchen nur Randanektödchen bleiben. Immer wieder, in neuen Artikeln, Episoden, Blickwinkeln nimmt Blickle den Truchsess ins Visier. Blickle wirft wissenschaftlich fundierte Einsichten in die kaum erforschten Waldburgischen Archive und holt viel bisher Vernachlässigtes, enorm Unbekanntes heraus. Klärt uns über den wahren Charakter des Schreibers des Truchsesses auf. Der Truchseß legte viel Wert, dass ein bestimmtes Bild von ihm und seinen Taten der Nachwelt überliefert wird, dass seine Sicht auf den Bauernkrieg zu einer wesentlichen wird.


Das ist auch notwendig gewesen, denn der feine Blick von Blickle zeigt auf, dass der Bauernkrieg in Oberschwaben gar nicht von den Bauern ausging, sondern durch den Truchsess erklärt wurde. Blickle fragt nach der Legitimität der Handlungen des Truchsesses und findet keine. Der Truchsess wertet die Empörung der Bauern schon als Landfriedensbruch. Die goldene Bulle, die verhindern soll, dass Adlige sich gegen den Kaiser verbünden, wird umgemünzt auf die Bauern, die sich gegen ihre Orts- und Landesherrn verbünden. Obwohl in der goldenen Bulle die Bauern nicht angesprochen sind. Legalität und Legitimität der Aktionen der Adligen, des Schwäbischen Bundes gegenüber den Bauern sind in schwerster Krise, sind gar nicht gegeben. Da helfen nur Gewaltakte gegenüber den sich empörenden Bauern. Die ja nicht auf Gewalt aus sind sondern auf Verbesserung der Lebensverhältnisse und Verträge schließen wollen. Dagegen kennt der Adel nur einseitige Unterwerfung der Bauern und Bürger. Selbst Weinsberg sieht Blickle in dieser Hinsicht neu. Denn dass bei einer Eroberung einer Burg, die Widerstand leistende Besatzung über die Klinge springen mußte, war damals durchaus üblich. Man fürchtete die Rache, und entledigte sich dieser Sorge, indem man sich radikal der später Rache nehmenden Besatzung entledigte.


Blickle richtet auch seine Aufmerksamkeit auf die Züge des Truchsess. Dem Truchseß sind zwar viele Adlige und Heerführer beigeordnet, dennoch setzt der Truchsess vielfach auch gegen den Rat, gegen Einsprüche seine Vorgehensweise durch. Das in Zahlen mächtige Fußvolk ist ein permanenter Unsicherheitsfaktor durch Verweigerung.  Der Heerzug hat den gewalttätigen Charakter eines marodierenden Haufens. Er wird von Freund und Feind gefürchtet aufgrund der von ihm ausgehenden Plünderungen, Brandschatzungen, Hinrichtungen. Viele Beschwerden erreichen deswegen den Sitz des Schwäbischen Bundes.


Auch Blickle erkennt die militärische Schwäche der Bauernhaufen. Obwohl diese topographisch günstige Standorte für die Konfrontation mit dem vom Truchsess geführten Heer einnehmen, setzt sich entscheidend immer der Einsatz der Reisigen, der Berittenen, der Reiterfahne durch. Im Gegensatz zu den Eidgenossen verwenden die Bauern nur den Sauspieß und keine der vier Meter langen Lanzen, mit dem auch das Fußvolk sich gegenüber der Reiterei verteidigen kann. Den Bauern fehlt auch das Zusammenwirken von Reiterei, Fußvolk und Artillerie. Sobald es zu Gefechten zwischen der bündischen und bäuerlich-bürgerlichen Artillerie kam, war kein großer Unterschied erkennbar, obwohl der bündischen Artillerie der Fachmann seiner Zeit, Michael von Echterdingen (Achterdingen) als Befehlshaber vorstand. Auch die bäuerlich-bürgerliche Artillerie wurde von Spezialisten bedient und entsprechend wirksam.


Der Truchseß hatte ein wirksames Spionagesystem. Er wußte fast immer über seine Gegner, über ihre Lage und Verfassung, bescheid. Dagegen funktionierte das Informationssystem der Bauern und Bürger viel zu langsam. Das war auch entscheidend für den Verlauf der Schlacht von Königshofen. Die Haufen machten sich viel zu langsam auf dem Weg nach Königshofen. Das fränkische Bauernheer konnte sich nur zersplittert dem Truchsess gegenüber stellen. In der Doppelschlacht von Königshofen und Ingolstadt. Die in der Landdefension geschulten Bauern der Rothenburger Landwehr nahmen an keiner der beiden Schlachten teil. Der Siegeszug des Truchsesses wurde durch solche organisatorischen Unzulänglichkeiten auf der bäuerlich-bürgerlichen Seite erheblich begünstigt. Die Verweigerungen der Landsknechte spielten nie eine entscheidende Rolle in den Bauernkriegsschlachten. Als der Truchsess von Georg von Frundsberg als Führer des bündischen Heeres abgelöst wurde, war die militärische Strafaktion nicht mehr im Mittelpunkt wie unter der Führung des Truchsess.


Als der Kaiser eine lobende Urkunde als Retter des Reiches ausstellen ließ, veranlasste der Truchsess erhebliche Änderungen des Textes, damit seine Rolle besonders hervorgehoben wurde. Das bewilligte der Kaiser ihm und so gibt es zwei unterschiedliche Urkunden dazu mit demselben Datum. Der Truchsess investierte mehr Sorgfalt in die Gestaltung seines Nachruhms als in das Nachdenken über die Ursachen des Bauernkrieges.




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Herausgeber BUNDSCHUH e.V.: BUNDSCHUH gegen Daimler-Benz. Der Fall (der) Teststrecke Boxberg. Autoren: Uschi Hergt-Oellers, Horst Oellers, Walter Rukaber, Dr. Dieter Thoma, Siegfried de Witt, Hansjörg Wurster. VAS - Verlag für Akademische Schriften. Bad Homburg 2015


Endlich liegt sie vor. Liegt es vor. Die Doku des Kampfes Bundschuh gegen Daimler-Benz. Das Buch gegen die Teststrecke Boxberg. Vor lang lang langer Zeit angekündigt. Nahezu Jahrzehnte her. Und nun doch tatsächlich fertiggestellt. Endlich Erschienen. Wenn auch zunächst fast außerhalb der Öffentlichkeit. Da es kaum Hinweise in der Presse gab. Bei Amazon das Buch einige Zeit lang nicht erhältlich war.


Ein Buch der Region Tauber-Franken. Der Geschichte Tauber-Frankens. Des Baulands. Umpfertals. Und doch eine auch weit über diese Heimatregionen hinaus. Innerlich ergriffen, fast zärtlich gestimmt nimmt man das Buch in die Hand. Ein wie im Vorwort eingeräumt parteiisches Buch. Aber keines mit wutverzerrtem Schaum vor dem Mund Geschriebenes. Dokumentarisch, kenntnisreich über viele ansonsten längst vergessene, aber wichtige Details. Überraschend analytisch, nachdenklich, auch über die eigene Motivationen, innere Geschichte, aufgetretene Widersprüche. Mehr als nur reiner Nachvollzug der Schwabhäuser Widerstandsgeschichte seit 1978.


Milde wird eingeräumt, dass die Zeit Wunden heilt. Auch die der Schwabhäuser. Der Boxberger. Nachkommende Generation wissen kaum noch etwas über diese Geschichte, die weit über lokale Belange Bedeutung erlangte. Landesweit. Bundesweit. Viele der Schwabhäuser Bauern, die im BUNDSCHUH-Widerstand waren, sind längst verstorben. Man schaue in das Kapital "Führende Köpfe des BUNDSCHUHS". So auch einige der Autoren. Das Buch ist wohl zu unterschiedlichen Zeiträumen geschrieben worden. Nachträge erklären spätere Ereignisse und Zusammenhänge. Leider wird nicht vermerkt, wer die redaktionelle Gesamtarbeit übernommen hat, um die schon vor langer Zeit erstellten Kapitel in ein Ganzes zusammenzufügen. Eine gelungene Leistung. Dem Schwabhäuser Widerstand, der Widerstandsgeschichte angemessen. Passend. Dem Buch vorangestellt ist ein Zitat des Bauerns August Ehrly, 1996 gestorben: "Wir müssen unsere Geschichte aufschreiben, sonst geht sie verloren!" Dieses geforderte Aufschreiben ist mit diesem Buch gelungen, eingelöst. Man wünscht dem Buch weite Verbreitung, Kenntnisnahme.


Im Januar 1978 versuchten Daimler-Benz im Bund mit Landes- und Lokalpolitik die Böden besitzenden Bauern Boxbergs zu überrollen. Mit der Planung einer Teststrecke, die für diesen randständigen Landstrich als Lösung der wirtschaftlichen Probleme, als Verheißung für die Zukunft offenbart wurde. Längst war in Absprachen dieses Ziel festgezurrt, bevor die Bevölkerung, die Betroffenen informiert wurden. Landbesitzer wie der Fürst von Leiningen, aber auch Boxberger Einwohner, die auf dem geplanten Areal Flächen hatten, waren schnell verkaufsbereit. Witterten sie eine seltene Chance geldlicher Realisierung. Nur ein nahezu gallisches Dorf namens Schwabhausen, einige Aussiedlerbauernhöfe verweigerten sich dieser Zukunftsversprechung. Das schildert auch das Dilemma der Bundschuh-Bauern. Aufgrund ihrer Weigerung ausgegrenzt aus der dörflichen Gemeinschaft, angefeindet von denen, die sich persönlichen Reichtum, Arbeitsplätze versprachen. Familien zerbrachen, alte Freundschaften. Man war entweder dafür oder dagegen. Entweder oder. Es gab keinen gemeinsamen Nenner mehr.


Der Bundschuh-Widerstand, dessen Bauen, Familien waren schnell isoliert. Man hatte die Region, deren politischen Vertreter als Gegner, wurde als Zukunftsverweigerer verschrieen. Erste Unterstützung kam von den Jugendhausinitiativen der Region, dem Traum-a-land-Zusammenschluß, von regionalen Alternativzeitungen, Ökogruppen. Als einer der Oberrebellen, Herbert Hettinger, den Rezensenten zuhause aufsuchte, kam man sich schnell persönlich näher. Die Bauern hatten den Wunsch, dass wir ihnen bei der Erstellung eines Flugblattes behilflich wären. Dem Informationsblatt Nr. 2. Auf der beiliegenden DVD als PDF erhältlich. Die Forderungen der Bauern wurden auf den Punkt gebracht, mit Bauernkriegssymbolik versehen, ein Thomas Müntzer Zitat "Die Herren machen es selber, dass ihnen der arme Mann feind wird". Die Bildsprache des Informationsblattes passte, die Bauern waren begeistert. Von nun an gehörten Phantasie, politische Hoffnung, geschichtliches Bewußtsein, klare Forderungen, treffliche Symbolik zum Bundschuh-Widerstand. Der Bundschuh-Widerstand wurde bunt und breit. Weitere Gruppen schlossen sich an. Der Widerstand öffnete sich in das Land Baden-Württemberg, in den Bund hinein. Viele neue Ideen entstanden. Der Ruf nach einem Öko-Zentrum. Biologische Landwirtschaft und Vermarktung. Der Bundschuh als Genossenschaft entstand. Horst Oellers betrat das Kampfgelände.


Daimler-Benz geriet aufgrund des entflammten Widerstandes in die publizistische Defensive. Was als Überrumpelung geplant war, litt schnell an eigenen Schwächen. Wer nicht das Gespräch suchte, sondern schnelle Vor-Entscheidungen, wurde nun vor einen konfrontativen Gegner gestellt, der oft einige Schritte voraus war. Man entsandte einen Boxberg-Beauftragten für Daimler-Benz. Der bei einer überstürzten Flucht aus dem Schwabhäuser Gemeindehaus seine Aktentasche verlor. Eine mit brisantem Inhalt. Eine rechtliche Einschätzung zeigte die Schwäche der Daimler-Position auf. Und gab dem langen juristischen Kampf des Bundschuhs Recht. Auf einer Liste hatte der Bürgermeister die Einwohner in Gegner oder Befürworter klassifiziert. Angekündigte Strukturmaßnahmen von Daimler-Benz für diesen Raum gipfelten in der Erörterung, einige hundert Bocksbeutel tauberfränkischen Weines für die Stuttgarter Zentrale zu ordern. Trotz massiven Polizeieinsatzes fanden die "Boxberg-Papers" den Weg in die deutsche Presse. Daimler-Benz geriet in eine prekäre Defensive. Und versuchte über Arbeitsplatzversprechen nachzubessern. Waren es erst 150 Arbeitsplätze, stieg die Zahl auf 500, auf 1000 an.


Der Widerstand gegen die Teststrecke zeigt auch ein selten großartiges ästhetisches Ergebnis: Die Fotografin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung - Barbara Klemm - fotografierte die Bauern des Bundschuhs, in Bildern, die es so noch nie gab. Schwarz-weiß. In ihrer Ländlichkeit, Schwabhäuserlichkeit. Privat. Im Garten. Zusammen im Zeichen des Pfluges. Im Widerstand. Als Menschen, die ihre Heimat, ihre Gemarkung verteidigen. Unglaublich gut. Das wäre noch ein Projekt, einen extra Fotoband mit diesen sensationell guten Bildern zu publizieren.









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"Neuere" Bauernkriegs-Literaturveröffentlichungen



Ulrich Wagner: Die Stadt Würzburg im Bauernkrieg. In: Ulrich Wagner (Hrsg.): Geschichte der Stadt Würzburg. Band II: Vom Bauernkrieg 1525 bis zum Übergang an das Königreich Bayern 1814. Stuttgart 2004


Ulrich Wagner: Heidingsfelder Quellen (Huldigungen, Eide, Stadtordnungen 1508, Bauernkrieg 1525). In: Rainer Leng (Hrsg.): Die Geschichte der Stadt Heidingsfeld. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Regensburg 2005


Otto Merx: Thomas Münzer und Heinrich Pfeiffer, 1523-1525. Ein Beitrag zur Geschichte des Bauernkrieges in Thüringen. Teil 1. 2011



Görge K. Hasselhoff, David von Mayenburg (Hrsg.): Die Zwölf Artikel von 1525 und das „Göttliche Recht“ der Bauern – rechtshistorische und theologische Dimensionen. Würzburg 2012


Ulrich Wagner: "Nun das Rad gieng und lief alleweil, kuntens nit halten." Quellen zur Erhebung der Bauern in Mainfranken 1525. In: Karl Hillenbrand und Wolfgang Weiss: Reichtum des Glaubens. Festgabe für Bischof Friedhelm Hofmann zum 70. Geburtstag. Würzburger Diözesangeschichtsblätter Band 74. Würzburg 2012


Ulrich Wagner: Ludwig V. von der Pfalz im Bauernkrieg 1525. Aspekte und Quellen. In: Heidelberg. Jahrbuch zur Geschichte der Stadt. Jahrgang 17. Heidelberg 2012


Ulrich Wagner: Bauernkrieg in Mainfranken. In: Mainfränkisches Museum Würzburg: Ans Werk - 100 Jahre Mainfränkisches Museum Würzburg. 2013



Nikolas Schröder: Die Revolution von 1525. Ein "Bauernkrieg"? Ausbreitung und Verlauf der revolutionären Bewegung in Franken. 2013 (Studienarbeit)



Franz Fuchs, Stefan Petersen, Ulrich Wagner und Walter Ziegler (Hrsg.):  Lorenz Fries und sein Werk. Bilanz und Einordnung. Würzburg 2014



Bernd Sternal: Die Harz - Geschichte 4: Reformation, Bauernkrieg und Schmalkaldischer Krieg. 2014



Otto Brandt:  Der deutsche Bauernkrieg. Illustriert. 2014



Gerhard Wehr: Thomas Müntzer: Der Mystiker. 2015



Stefan Xenakis: Gewalt und Gemeinschaft. Kriegsknechte um 1500 (Krieg in der Geschichte). 2015



Patrick Mai: Stadt im Bauernkrieg. Die Reformation am Beispiel von Memmingen. 2015




Jakob Dannenberg: Schrift und Recht im Bauernkrieg von 1525. Luthers und Melanchthons Antwort auf die "Zwölf Artikel" der oberschwäbischen Bauern. 2015



Holger Böning und Hans Wolf Jäger:  Vorlesungen zur deutschen Literaturgeschichte. Band 1 Humanismus, Reformation und Bauernkrieg. 2015




Franz Fuchs und Ulrich Wagner: Bauernkrieg in Franken (Publikationen aus dem Kolleg 'Mittelalter und Frühe Neuzeit'). Würzburg 2016



Siegfried Bräuer und Günter Vogler: Thomas Müntzer: Neu Ordnung machen in der Welt. Eine Biographie. 2016



Karl Hartfelder: Zur Geschichte des Bauernkriegs in Südwestdeutschland. 2016



Günter Brakelmann: Müntzer und Luther (Studienreihe Luther). 2016



Fabian Lehr: Der Bauernkrieg: Antifeudale Revolution in Deutschland (Geschichte des Widerstands). 2017



Carsten Gießler: Reformation, Gegenreformation und Bauernkrieg: Die Stadt Teuchern in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. 2017



Landkreis Mansfeld-Südharz und der Landeszentrale für Politische Bildung des Landes Sachsen-Anhalt, Rose-Marie Knape, et al.:  Thomas Müntzer: Keine Randbemerkung der Geschichte (stekos historische bibliothek). 2017




Johann Georg Fischer: Florian Geyer - der Volksheld im deutschen Bauernkrieg 2017




David von Mayenburg: Gemeiner Mann und Gemeines Recht. Die zwölf Artikel und das Recht des ländlichen Raums im Zeitalter des Bauernkriegs. Frankfurt 2018



Hardy Riedel: Betrachtungen zum Deutschen Bauernkrieg (1524-1525). Unterschiede im gestrigen und heutigen Bewusstsein. 2018 (Studienarbeit)




Benjamin Heidenreich: Ein Ereignis ohne Namen? Zu den Vorstellungen des 'Bauernkriegs' von 1525 in den Schriften der 'Aufständischen' und in der zeitgenössischen Geschichtsschreibung. In: Quellen und Forschungen zur Agrargeschichte. Herausgegeben von Stefan Brakensiek, Erich Landsteiner, Heinrich Richard Schmidt und Clemens Zimmermann. Band 59. Berlin / Boston 2019.



Uwe Schirmer: Reformation und Bauernkrieg (Quellen und Forschungen zu Thüringen im Zeitalter der Reformation, Band 12). 2019



Michael Klebon: Im Taumel des Evangeliums: Anton Eisenhut und der Kraichgauer Haufen im »Bauernkrieg«. Absichten, Planungen und Taten. Kraichgau e. V. Sonderveröffentlichung). 2019



Sigrid Hirbodian und Tjark Wegner: Aufstand, Aufruhr, Anarchie!: Formen des Widerstands im deutschen Südwesten (Landeskundig. Tübinger Vorträge zur Landesgeschichte). 2019



Oliver Krieg: Von den bäuerlichen Aufständen im alten Reich bis zum Bauernkrieg und ihren Ursachen. 2019 (Studienarbeit)



Michael Forcher: Michael Gaismair: Das Leben des Tiroler Bauernführers (1490-1532) und sein revolutionäres Gesellschaftsmodell. 2020




Thomas T. Müller: Mörder ohne Opfer: Die Reichsstadt Mühlhausen und der Bauernkrieg in Thüringen (Schriftenreihe der Friedrich-Christian-Lesser-Stiftung). 2021




Wilhelm Stolze: Der deutsche Bauernkrieg: Untersuchungen über seine Entstehung und seinen Verlauf. 2021



Horst Buszello und Konrad Krimm (Herausgeber): Zwischen Bauernkrieg und Französischer Revolution: Untertanenkonflikte am Oberrhein (Oberrheinische Studien). 2022



Sigrun Müller und Christian Weiß: Der Maler Jerg Ratgeb und der Bauernkrieg 2022



Johannes Löhr: Der Bauernkrieg unter Einbezug der Memminger Artikel: Die Chance auf Veränderung: Flugschrift "An die versamlung gemayner pawerschafft". 2023



Wolfgang Maderthaner: Zeitenbrüche: Sozialrevolutionäre Aufstände in habsburgischen Landen. 2023



Franz Anselm Deuber: Geschichte der Bauernkriege in Deutschland und der Schweiz. 2023



Volker Leppin und Joachim Schaper: Reformation und frühbürgerliche Revolution: Neue Studien. 2023



Ulrich Niggemann:  Revolte und Revolution in der Frühen Neuzeit (Einführungen in die Geschichtswissenschaft. Frühe Neuzeit). 2023



Annika Michalski: Werner Tübkes Monumentalgemälde in Bad Frankenhausen. 2023